Unser Vereinsausflug wird uns dieses Jahr nach Stuttgart zur Sonderausstellung im Hotel Silber führen.
Geplanter Ablauf:
(8:10 Uhr: ab Bisingen, Marktplatz)
8:39 Uhr: ab Bhf. Hechingen
10:06 Uhr: an Stuttgart Hbf.
10:30 Uhr: Besuch Hotel Silber Ausstellung „Rechtsextremer Terror“
12:30 Uhr: Mittagessen, Café Wunderkammer
14 Uhr: Haus der Geschichte, Ausstellung „Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus“
16:23 Uhr: ab Hbf. Stuttgart
18 Uhr: an Hechingen
Eintritte: 4€ + 7€
BaWü-Ticket (5er-Gruppe): 27€ + 9€ / Mitreisende
Anmeldung bis Mi., 15.7.2026: ines-mayer_at_freenet.de oder: 07476/1053
Der Verein Gedenkstätten KZ Bisingen bietet Interessierten wie im letzten Jahr auch 2025 am Tag des offenen Denkmals Gelegenheit zu Informationen und Gesprächen über das „Unternehmen Wüste“. Spuren des ehemaligen KZ und der Ölschieferwerke finden sich immer noch auf dem Gelände des Bisinger Kuhlochs und im Ried bei Engstlatt.
Am Denkmaltag, dem 13. September 2026 lädt der Gedenkstättenverein zur gemeinsamen Erkundung ein:
10:30 Uhr: Erkundung des KZ-Friedhofs und gemeinsamer Spaziergang zum Ort des ehemaligen Massengrabs mit Dr. Ines Mayer; Treffpunkt Parkplatz vom KZ-Friedhof:48.32861778360794 N, 8.91861249314549 O
13:30 Uhr: Spaziergang zu den Hörstationen im Engstlatter Ried / „Wüste“-Werk 3 mit Dr. Karl Kleinbach; Treffpunkt Bahndurchlass Riedgasse 48.300951 N; 08.879095 O
16:00 Uhr: Führung Geschichtslehrpfad – Lagergelände und „Wüste“-Werk 2 mit Dieter Grupp; Treffpunkt Bahnhof Bisingen 48.312707 N; 08.921326 O
Das Museum KZ Bisingen in der Kirchgasse 15 in Bisingen ist an diesem Tag – wie jeden Sonntag – geöffnet von 14 – 17 Uhr. Die Ausstellung kann gut in Eigenregie besichtigt werden.
In Baden-Württemberg gibt es eine relativ große und aktive reichsideologische Szene. Seit der Corona-Pandemie sehen sich „Reichsbürger*innen“ und Co. im Aufwind und bauen weiter Parallelstrukturen zur demokratischen Gesellschaft auf.
Während manche Stimmen die reichsideologische Szene mit ihrer Fahnenfolklore und Fantasiedokumenten als „harmlose Spinner“ abtun, verdeutlichen Verschwörungsglaube und terroristische Pläne ihr Gefahrenpotenzial.
Wofür steht die reichsideologische Szene? Mit welchen Aktivitäten fällt sie auf? Und welche Gefahr geht von ihr aus?
Vortrag mit der Fachstelle mobirex – Monitoring | Beratung | Information im Demokratiezentrum Baden-Württemberg
Die Staatlichen Archive Bayerns verwahren eine nach Umfang und Inhalt höchst bedeutsame archivische Überlieferung zur „Wiedergutmachung“ von NS-Unrecht, die den Bereich der Rückerstattung von feststellbaren Vermögensgegenständen und der Entschädigung für erlittenes Leid umfasst. Wiedergutmachungsakten zählen zu den häufig nachgefragten Beständen in den Staatlichen Archiven Bayerns. Um diese historischen Dokumente sowohl der Forschung als auch der breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Nachkommen NS-Verfolgter verfügbar zu machen, beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am bundesweiten Projekt „Transformation der Wiedergutmachung“. Zwischen 2023 und 2030 wird ein Teil dieser Akten digitalisiert, tiefenerschlossen und – soweit rechtlich möglich – auf dem Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ im Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek online bereitgestellt. Die historischen Hintergründe zur Wiedergutmachung werden im Vortrag ebenso thematisiert wie die Zielgruppen, zu denen die Nachkommen NS-Verfolgter in dritter oder bereits vierter Generation zählen. Einige Beispiele aus Entschädigungsakten veranschaulichen das Potential, das diese Akten für Recherchen bieten.