Museum Bisingen
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Transformation der Wiedergutmachung: Hintergründe, Zielgruppen und Beispielakten

Donnerstag, 25. Februar 2027, Museum Bisingen, 19.30 Uhr

Die Staatlichen Archive Bayerns verwahren eine nach Umfang und Inhalt höchst bedeutsame archivische Überlieferung zur „Wiedergutmachung“ von NS-Unrecht, die den Bereich der Rückerstattung von feststellbaren Vermögensgegenständen und der Entschädigung für erlittenes Leid umfasst. Wiedergutmachungsakten zählen zu den häufig nachgefragten Beständen in den Staatlichen Archiven Bayerns. Um diese historischen Dokumente sowohl der Forschung als auch der breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Nachkommen NS-Verfolgter verfügbar zu machen, beteiligen sich die Staatlichen Archive Bayerns am bundesweiten Projekt „Transformation der Wiedergutmachung“. Zwischen 2023 und 2030 wird ein Teil dieser Akten digitalisiert, tiefenerschlossen und – soweit rechtlich möglich – auf dem Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ im Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek online bereitgestellt. Die historischen Hintergründe zur Wiedergutmachung werden im Vortrag ebenso thematisiert wie die Zielgruppen, zu denen die Nachkommen NS-Verfolgter in dritter oder bereits vierter Generation zählen. Einige Beispiele aus Entschädigungsakten veranschaulichen das Potential, das diese Akten für Recherchen bieten.